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Logo BARMERDer Verwaltungsrat tagte mit seinen Ausschüssen in der Zeit vom 14. Bis 16. September in Berlin. Nachstehend die wichtigsten Ergebnisse dieser Sitzungen. Ein wesentlicher Teil der Verwaltungsratsitzung befasste sich mit den Finanzen.

Die COVID-19-Pandemie prägt in diesem Jahr die Finanzentwicklung

Wir haben in gewisser Weise die paradoxe Situation, dass durch die Corona - Pandemie ein positives Finanzergebnis für das erste Halbjahr 2020 festzustellen ist, nämlich von 478 Millionen Euro. Während am Ende des ersten Quartals noch ein Fehlbetrag von 48 Millionen Euro zu verzeichnen war, ergab das isolierte zweite Quartal einen Überschuss von 526 Millionen Euro.

Der Grund für diese Entwicklung ist ein massiver Mengen- und Ausgabenrückgang in den Monaten April und Mai. Es zeigte sich eine restriktive Leistungsinanspruchnahme der Versicherten. Krankenhausaufenthalte sowie Arzt- und Zahnartbesuche wurden verschoben oder gar nicht erst wahrgenommen.

Wie geht es in finanzieller Hinsicht weiter?

Grundsätzlich führen diverse Gesetze aus dem Bundesgesundheitsministerium zu Ausgabensteigerungen, zum Beispiel das „Faire-Kassenwettbewerb-Gesetz" .In diesen Wochen ist bereits ein Nachholeffekt von Leistungen zu bemerken.

Für das vierte Quartal wird wieder ein Normalniveau erwartet. All das wird aber wesentlich davon abhängen, ob und in welchem Umfang eine zweite Corona-Welle auf uns zukommt.

Die Aussichten in finanzieller Hinsicht, das zeichnet sich jetzt schon ab, sind für 2021 keineswegs gut, ja man kann sagen "düster". Das gilt für die gesamte gesetzliche Krankenversicherung. Hierauf werden wir an anderer Stelle noch näher eingehen.

14. Nachtrag zur Satzung beschlossen

 Der 14.Nachtrag beinhaltet den Wahltarif "Modellvorhaben" und folgt der aktuellen Gesetzeslage. Weiter wurde aus wettbewerblichen Gründen ein höherer Zuschuss bei Online-Präventionsmassnahmen beschlossen (100 statt bisher 75 Euro).

(Karl-Heinz Plaumann)


   
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