Haushalte der BARMER-GEK  - DAK Gesundheit für 2013

Die Haushaltsberatungen für das Jahr 2013  sind in den gesetzlichen Krankenkassen gelaufen. Soweit man an den Sitzungen z.B. der Verwaltungsräte der BARMER-GEK und DAK-Gesundheit  teilgenommen hat oder aber deren Verlautbarungen der beiden Kassen verfolgt hat, konnten nicht davon ausgehen, dass es - wie es das BVA ausführte - bei den Kasssen BARMER-GEK und DAK-Gesundheit ein strukturelles Defizit gäbe. Nun denn,  es wurden der veehrten Öffentlichkeit auch keine der zu beschließenden Unterlagen ausgehändigt. Damit konnten die anwesenden Zuhörerer die diesen Sachverhalt begründende Aussage auch nicht  zumindest schriftlich zur Kenntnis nehmen. Ist dies eine besondere Form der Verschleierung von Fakten?

Strukturelles Defizit durch MorbiRSA?

Wie immer ist die Presse wohl besser informiert (worden) als die Teilnehmer an den öffentlichen Verwaltungsratssitzungen. (Siehe den Focus Nr. 4vom 21.01.13) Bemerkenswert ist zumindest, dass dieses strukturelle Defizit noch nicht einmal angesprochen worden. Obwohl doch für eine solches strukturelles sachliche Begründungen hätten angeführt werden könne. Gründe die in den Fehlern des MorbiRSA stecken. Diese Fehler im RSA bestehen seit langem und wurden schon in einem Gutachten für das Jahr 2009 festgestellt. Es wäre erforderlich gewesen in den Haushaltsberatungen die Politik auf erneut auf diesen Sachverhalt hinzuweisen.


 

Pressenotiz: Focus Nr. 4 vom 21.01.13

Krankenkassen schreiben rote Zahlen

Obwohl es der gesetzlichen Krankenversicherung finanziell noch nie so gut ging, schreiben einzelne Krankenkassen rote Zahlen. Darunter sind die zweit- und die drittgrößte Kasse, die BARMER GEK und die DAK. Auch die KKH gibt mehr aus, als sie einnimmt, Das Bundesversicherungsamt spricht von einem „strukturellen Defizit" bei „einigen wenigen" Kassen.

Am größten ist das Defizit mit rund 250 Millionen Euro bei der DAK. Ein Sprecher der Kasse bestätigte eine „strukturelle Deckungslücke", sie werde aber Ende dieses Jahres geschlossen sein. Grund  auf fast 400 Millionen Euro. dafür sei ein Fehler im Finanzausgleich der Kassen. Bei der Barmer GEK und der KKH liegen die Defizite jeweils bei rund 80 Millionen Euro. Auf dem Papier werden alle Kassen das Jahr 2012 den noch  im  Plus beenden. Weil die amtliche Vorausschätzung ihrer Ausgaben Ende 2011 sehr pessimistisch ausgefallen war, bekamen die Kassen aus dem Gesundheitsfonds zwei Prozent mehr Geld zugewiesen, als nötig gewesen wäre. Bei der DAK summierte sich diese Subvention auf fast 400 Millionen Euro.

Siehe auch:

 Der MorbiRSA machts möglich: Verzerrung im Wettbewerb

 

   
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