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DRV - Finanzen - Nachrichten - Gutachten

Im neuen Jahr deuten sich aufgrund der guten Finanzlage der Rentenversicherung aufgrund der Schätzung der Beitragseinnahmen Veränderungen sowohl im Beitragssatz (wenn auch geringerer Art) wie auch in der Rentenerhöhung zum 1.7.18 an.

 

Zwei Nachrichten aus dem Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Nicht weitere Nachrichten, wie überall kolportiert, zur vermuteten zukünftigen Altersarmut weiter Bevölkerungskreise in der Zukunft. Nein, es geht um die Frage Beitragssatzhöhe und Rentenerhöhung im Jahre 2018.
Entscheidung über Reha-Antrag innerhalb von 5 Arbeitstagen versprochen.

Rentenversicherung, Krankenkassen und Krankenhäuser wollen Zugang zur Suchtrehabilitation verbessern

Die DRV-Bund berichtet in einer Pressemitteilung, dass sich zwischen den Sozialversicherungsträgern, die sich mit den Folgen von Suchterkrankungen rehabilitativ beschäftigen, eine Einigung über zügige Bearbeitung der Anträge soll die Behandlung Abhängigkeitskranker verbessert werden. Der Stellungnahme durch die DRV-Bund ist zu entnehmen, dass über einen Rehabilitationsantrag innerhalb von fünf (5) Arbeitstagen entschieden werden soll. Ein wirklich sportliches Ziel. Wir werden sehen, ob dieses Tempo überall eingehalten werden kann.

Die Kliniken der DRV-Rheinland (Nordseeklinik) und der DRV-Bund (Borkum-Riff) arbeiten unter einem gemeinsamen kfm. Direktor. Die beiden Träger der Rentenversicherung haben beschlossen ihre Häuser für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen. Die gemeinsame Zusammenarbeit zu intensivieren war der Auftrag den die Selbstverwaltungen der beiden Rentenversicherungsträger vorgegeben hatten. Die Verwaltung soll in einem von beiden Trägern gebildeten Lenkungsgremium begleitetet und wichtige Entscheidungen im Personalbereich in diesem Gremium unabhängig von den sonst tätigen Gremien der Träger beschlossen werden. Zudem sollen die Haushalte vorbereitet werden und der Beschlussfassung durch die jeweiligen Träger zugeführt werden. Die Eigentumsverhältnisse an den Kliniken bleiben unverändert.

Auch wenn die Rentenversicherung im letzten Jahr insgesamt ein Minus von 2.2 Milliarden gemacht hat, so ist das kein Hinweis auf eine schlechte Finanzlage, sondern ein Abbau der Nachhaltigkeitsrücklage ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren. Ein Abbau der Nachhaltigkeitsrücklage ist immer dann zwingend vorzunehmen, wenn dies sich über dem 11/2 fachen einer Monatsausgabe befindet. Auch im Haushaltsjahr 2017 wird sich der Abbau der Nachhaltigkeitsrücklage im Rahmen der gesetzlichen Bestimmung fortsetzen.  Bei unveränderten wirtschaftlichen Daten ist nach heutiger Sicht eine Beitragsanpassung erst im Jahre 2021 notwendig. Nachstehend die Pressenotiz der DRV zum Thema.
 
 

 Heidi Franz  Franz Heidi (Eigenbericht) Für jedes Ehrenamt gibt es irgendwann ein Ende. So auch für den Versichertenberatern Franz Heidi aus Kronshagen. Die Kieler Nachrichten (KN) berichteten, dass der Versichertenberater, Heidi nach 12jähriger Tätigkeit nicht mehr für eine weitere Wahlperiode als ehrenamtlich tätiger Versichertenberater zur Verfügung steht.

12 Jahre, in denen er rund 4200 Versicherten auf dem Weg in die Rente geholfen hat. 12 Jahre in denen der heute 73-jährige Heidi Woche für Woche donnerstags ab 14:30 Uhr im Rathaus seiner Gemeinde seine Beratungsstunden abhielt. Aber nicht nur dort, sondern auch bei vielen vereinbarten Hausbesuchen. Diese fanden insbesondere immer dann statt, wenn es um einen Antrag auf Witwenrente ging oder bei den Versicherten eine Behinderung vorlag, die den Weg zur Beratungsstelle beschwerlich machten.

drv bund logoDie Rentenfinanzen werden nachstehend u.a. Real, also  in der Höhe der Einnahmen für das Jahr 2016  aufgezeigt und zugleich wird die Annahme des Schätzerkreises, also die Prognose der zukünftigen Einnahmen und Ausgaben tabellarisch und erklärend dargestellt. Bei unveränderter Beschäftigungslage und damit gleichbleibender Konjunktur und damit einer stabilen Lohnrate wird der Beitragssatz erst im Jahre 2022 anzuheben sein. (Quelle: DRV-Bund)

Die stabile Finanzlage aufgrund der Schätzungen des Schätzerkreises beinhalten naturgemäß nicht die noch in der Pipeline befindlichen gesetzlichen Vorhaben mit Auswirkungen auf die Rentenfinanzen. Die möglichen oder beabsichtigten Änderungen im Rentenrecht der GroKo sind zurzeit noch in der Beratung und die Ergebnisse werden frühestens am 24. bzw. 25. November bekannt sein.

drv bund logo(Berlin / 24.10.16) Der Vorstand der DRV-Bund hat den Haushaltsentwurf für 2017 mit dem BMAS im sogenannten Organgespräch beraten. Vorarbeiten für dieses Gespräch hatten die verantwortlichen Mitarbeiter der Finanzverwaltung der DRV-Bund und die Fachleute aus dem BMAS geleistet. Damit war die Grundlage für ein gutes Gespräch zwischen den Beteiligten gewährleistet. Nach der Einführung  in die Gespräche durch den Staatssekretär Albrecht wurden die einführenden Worte für die DRV durch den Vorstandsvorsitzenden, Cord Peter Lubinski, (BfA DRV-Gemeinschaft) vorgenommen.

Angleichung der Renten in den neuen Bundesländern

 

  • 01. Die Renten in Ost- und Westdeutschland werden seit der Wiedervereinigung zwar von einer gesetzlichen Rentenversicherung ausgezahlt, aber noch immer unterschiedlich berechnet. Dies wird vielfach als unbefriedigend empfunden. Aber eine einheitliche Rentenberechnung, die einen gesamtdeutschen aktuellen Rentenwert und einen gesamtdeutschen Durchschnittsverdienst festlegt und die Werte der Vergangenheit darauf umrechnet, würde zu einer Schlechterstellung der Versicherten und Rentner in Ostdeutschland führen, was wiederum politisch auch nicht gewollt ist.

 

 

160229 reha kollquium 640xUnter dem Motto „Gesundheitssystem im Wandel – Perspektiven der Rehabilitation“ fand in der Zeit vom 29.02. – 02.03. in Aachen das seit 2004 durch die DRV-Bund, der DGRW und einem Regionalträger der DRV ausgerichtete Reha-Kolloquium als Jubiläumsveranstaltung zum 25. Mal statt. In diesem Jahr war Mitausrichter der Regionalträger DRV Rheinland zu dessen Einzugsbereich die Stadt Aachen gehört.

Wissenschaftliche Leiter des Kolloquiums waren Dr. Rolf Buschmann-Steinhage (Deutsche Rentenversicherung Bund), Dr. Hans-Günter Haaf (Deutsche Rentenversicherung Bund) und Prof. Dr. Dr. Uwe Koch (DGRW).

 

Die DRV-Bund berichtet über die Anzahl der Anträge auf Zahlung der Rente für langjährig Versicherte seit Beginn am 1.7.14 und die Zahl der Anträge für das Jahr 2015. Nicht genannt ist die Zahl der tatsächlich gewährten Renten. Allerdings dürfte der Anteil der nicht unter die Regelung fallenden abgelehnten Anträge auf Rente nicht sehr hoch sein, allerdings würde man doch die Zahl und die Gründe für die Ablehnung wissen wollen


Pressemitteilung DRV

2015 wurden rund 247.000 Anträge auf die modifizierte Rente für besonders langjährig Versicherte ab dem 63. Lebensjahr gestellt. Rund 206.000 Anträge waren es 2014. Seit Inkrafttreten der Neuregelung am 1. Juli 2014 liegt die Zahl der gestellten Anträge damit insgesamt bei rund 453.000.

Der nachstehende Rentenversicherungsbericht der Bundesregieurng wurde dem Sozialbeirat übersandt, damit der Sozialbeirat das gesetzlich vorgeschriebenes Gutachten zu erstellen. Diese Gutachten liegt seit dem 25.11. vor und wurde unter "Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2015" auf dieser Seite veröffentlicht.


Rentenversicherungsbericht 2015

 


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Berlin (ots) - Am 23. September 2015 verstarb im Alter von 89 Jahren Klaus Hoffmann, viele Jahre Präsident der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in Berlin.

Geboren am 13. April 1926 in Essen, begann Hoffmann nach Schule, Kriegsdienst, Kriegsgefangenschaft und Studium der Rechtswissenschaften in Mainz seinen Berufsweg 1954 bei der Ruhrknappschaft Bochum. Diese berief ihn 1961 in ihre Geschäftsführung. Ende 1968 wurde er zum Mitglied der Geschäftsführung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in Berlin gewählt. Er war dort mit der Führung der Bereiche Finanzen und Rehabilitation betraut. Von 1973 bis 1988 war Hoffmann Präsident der BfA. Zu seinem Ausscheiden 1988 wurde ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Die Bundesvertretrerversammlung (BVV) der Deutschen Rentenversicherung  hat mit den Stimmen der Mitglieder der BfA-Gemeinschaft - einstimmig die nachstehende Resolution beschlossen. In dieser wird gefordert, dass die Mindestnachhaltigkeitsrücklage von 0,2 Monatsrücklagen auf 0,4 Monatsrücklagen erhöht wird um unterjährig entstehende Liquiditätsengpässe  und auch eine Diskussion zur Sicherheit der gesetzlichen Rentenversicherung zu vermeiden. 

Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Dr. Axel Reimann hat der Neuen Osnabrücker Zeitung ein Interview über die Themen "Riesterrente, Betriebsrenten, Entgeltsumwandlung und die Finanzlage der Rentenversicherung" gegeben. Insbesondere seine Ausführungen zur Entgeltumwandlung im Zuge der Betriebsrenten treffen auf eine gemeinsame Position. Die BfA-Gemeinschaft ist aber ergänzend zu diesen Aussagen der Meinung, dass unter dem Dach der DRV eine umlagefinanzierte zusätzliche Altersversorgung geschaffen werden sollte.

Nachstehend das Interview

Logo DatenschutzDas Magazin „Kontraste“ berichtet über Sicherheitslücken im Bereich der Arbeitsplatzrechner der DRV-Bund. Nach deren Ausführungen wird selbst von der Bundesdatenschutzbeauftragten Voßhoff wie auch von der Landesdatenschutzbeauftragen des Landes Berlin-Brandenburg , Hartge die Sicherheit der Systeme angezweifelt.

   
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