Logo BARMER-GEKDie BARMER-GEK will 3500 Stellen streichen. Das teilte das Unternehmen mit und bestätigte damit Medienberichte. Der Personalbedarf reduziere sich angeblich aufgrund der Verschlankung von Arbeitsprozessen.Laut der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) fällt damit bis 2018 mehr als jede fünfte Stelle weg. Darüber hinaus würde auch die Zahl der Geschäftsstellen mindestens halbiert auf dann ca. 400 Dienststellen. 

Die BARMER-GEK führte aus, dass damit 200 bis 300 Millionen Euro eingespart werden sollen. Es ist natürlich klar, dass eine solche Nachricht nicht über die Pressestelle der Kasse veröffentlicht wird.

Was von den Verantwortlichen zurzeit nicht dargestellt wurde, ist die Frage, wie der Abbau der Stellen vonstatten gehen soll. Auch die Frage ist zurzeit nicht geklärt, wie die  Betreuung der Mitglieder in unveränderter Güte fortgeführt werden kann.  Betreuung wird weitgehend durch die Sachbearbeitung unmittelbar gegenüber dem Versicherten erbracht. Bei demnächst nur noch 400  Betreuungsstellen über das  gesamte Bundesgebiet verteilt, wird sicherlich noch erklärt werden, wie diese Betreuung mit dem bisherigen Standard aufrecht erhalten wird. Bisher ist zumindest nicht bekannt, dass das Leistungsrecht in der GKV unkomplizierter geworden ist und damit sich für jedes Mitglied der BEK-GEK  das Leistungsrecht von alleine erschließt.

Obwohl wir meinten, dass wir dicht am Geschehen dran sind, hat uns diese Meldung doch sehr überrascht.


Hier folgt die Stellungnahme des Vorstandsvorsitzenden der BARMER-GEK  / Interview mit dem WDR am 24.02.2014 (aufgrund der Größe der Datei kann es längeren Ladezeiten kommen)

 

 

Die Stellungnahme des Vorstandsvorsitzender der BARMER-GEK geht hart an den Fragen der Journalistin vorbei. Eine insgesamte hilflose Stellungnahme. Entweder weiß das Vorstandsmitglied nicht was in einer Krankenkasse am Arbeitsplatz gegenüber den Versicherten zu leisten ist, oder aber weiß es und redet absichtlich am Thema vorbei, weil ihm selbst auffällt, dass es sich um einen mittelschweren Verlust an Realitätssinn handelt. Zumindest an der Reaktion der Interviewerin - die sich kaum ein lautes Lachen verkneifen konnte - ist zu erkennen, dass er mit dieser Stellungnahme nur sich selbst überzeugen kann.

Siehe auch:

Umbau der Barmer-GEK: Ver.di fordert umgehende Verhandlungen - krankenkassen-direkt


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