Die rund 20 Millionen Rentner können nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nach der Nullrunde in diesem Jahr 2011 wieder mit einer Rentenerhöhung rechnen. Dies erwarteten auch andere Fachleute, sagte DIW-Chef Klaus Zimmermann der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Allgemein werde mit einem Plus von knapp einem Prozent gerechnet.

 

Grund der positiven Erwartungen ist die gestiegene Zahl der Erwerbstätigen und damit der Beitragszahler. 100 000 zusätzliche Beschäftigte bringen den Sozialversicherungen etwa 1,4 Milliarden Euro pro Jahr, rechnete der Ökonom Bernd Raffelhüschen der Zeitung vor. Das Geld könnte zur Erhöhung der Renten oder zur Senkung des Rentenbeitrags von derzeit 19,9 Prozent verwendet werden.
Die verbesserten Einnahmen könnten nach Ansicht Zimmermanns auch die vorgesehene Anhebung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung von 2,8 auf 3 Prozent unnötig machen.

 

Kurzkommentar:

Da sieht man es wieder, einem Raffelhüschen fällt  sofort ein, dass man höhere Einnahmen in der Rentenversicherung auch für eine Beitragssenkung verwenden könnte und nicht nur zur Erhöhung der Renten der Rentner.  Da werden sicherlich seine Meinungsauftraggeber ganz glücklich schauen.


   
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