Die Anzahl der Menschen, die im Rentenalter auf Grundsicherung angewiesen sind steigt stetig. Dieser Sachverhalt dürfte für die Zukunft erhebliche Bedeutung bekommen, ist doch durch diesen Tatbestand schon mittelfristig zu erwarten, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet ist. Unabhängig weisen die von Bundesregierung genannten Zahlen aufgrund einer kleinen Anfrage der Fraktion der LINKE darauf hin, dass die Einkommensituation einer großen Zahl von Bürgern nicht so ist, dass daraus auskömmliche Renten gezahlt werden können. Schon gar nicht, wenn die Absenkung des Rentenniveau im vorgesehenen Umfang auf jetzt wohl 42% in 2029 abgesenkt wurde. Handlungsbedarf ist seit langem vorhanden. Die Politik muss hoffentlich nicht zum Jagen getragen werden.


Nachstehend ein Auszug aus dem parlamentarischen Pressedient mit der Anfrage der LINKE und die Antwort der Bundesregierung zum Download.

Deutlich mehr Frauen in der Grundsicherung

Arbeit und Soziales/Antwort

Berlin: (hib/CHE) Die Zahl der Menschen, die im Rentenalter auf finanzielle Hilfe des Staates angewiesen sind, hat im Jahr 2012 bei knapp 465.000 gelegen. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Jahr 2003, in dem rund 258.000 Menschen die Grundsicherung im Alter erhalten hatten. Diese Zahlen sind der Antwort (18/1013) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (18/856) der Fraktion Die Linke zu entnehmen, in der sich diese nach der regionalen Verteilung von Alters- und Erwerbsminderungsrenten unterhalb des Grundsicherungsniveaus erkundigt hatte. Auch geschlechtsspezifisch weisen die Daten deutliche Unterschiede aus. So sind deutlich mehr Frauen als Männer auf Grundsicherung im Alter angewiesen. Im Jahr 2003 standen den fast 75.000 Männern mehr als 182.000 Frauen gegenüber. 2012 waren von den 485.000 Empfängern der Grundsicherung knapp 294.000 Frauen.

 


   
Copyright © 2017 BfA DRV - Gemeinschaft - Für eine starke Sozialversicherung -. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
© ALLROUNDER