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Versichertenberaterplätze frei

 

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Pflegeversicherung

 Pflegegrade statt Pflegestufen 

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) hat die Große Koalition einen grundlegenden Systemwechsel in der Pflegeversicherung eingeführt. Wir berichteten darüber.

Statt Hilfebedarf zählt die Selbstständigkeit

Ab dem 01. Januar 2017 orientiert sich die Pflegebegutachtung nicht mehr an einem in Minuten gemessenen Hilfebedarf. Entscheidend ist die Selbstständigkeit beziehungsweise die Fähigkeit der Person bei der Bewältigung im Alltag.

bundestagDie Bundesregierung gibt in ihrem Bericht zu Erkenntnissen aus der Anwendung des § 5 des Krankenpflegegesetzes (Voraussetzung für die Ausbildung mindestens eine erfolgreiche 10-jährige allgemeine Schulbildung) den bisher erreichten Stand in der Ausbildung bekannt – soweit statistische Daten vorliegen – und geht darüber hinaus als Ausblick darauf ein, wie durch die Zusammenfassung aller Pflegeberufe in einem noch für 2016 beabsichtigten Pflegeberufsgesetzes die Ausbildung nicht nur optimiert sondern auch attraktiv gestaltet werden soll.

 

 Lange erwartet und nun nach zwei Jahrzehnten Sozialer Pflegeversicherung hat die Große Koalition im Bundeskabinett ein „2. Pflegestärkungsgesetz“ verabschiedet. Es ist dies die umfassendste, aber auch teuerste Reform, die die Pflegeversicherung erfährt.

Zentraler Punkt ist ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der Demenzkranken Anspruch auf die gleichen Leistungen einräumt wie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen.

Die BfA-Gemeinschaft stellt zu ihren Thesen zur Pflegeversicherung fest, dass ein qualitätsgesichertes Pflegeangebot eine Leistungstransparenz voraussetzt.

Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) führen regelmäßige und unangemeldete Qualitätsprüfungen und Kontrollen in Pflegeeinrichtungen durch. Die Prüfberichte des MDK münden letztendlich in einem Schulnotensystem. Die Durchschnittsnote aller geprüften 12.500 stationären Einrichtungen beträgt 1,3, also eine Benotung, die dicht an „sehr gut“ grenzt. Solche Ergebnisse werden immer mehr bezweifelt und nicht mehr ernst genommen. Der ursprüngliche Wille, Transparenz für den Verbraucher zu schaffen, wird damit nicht erreicht.

Das  Pflegereformgesetz  (Pflegestärkungsgesetz) wurde in den Bundestag. Diesem ersten Gesetz  wird dann die Nr. 2 folgen, das dann endlich  auch die von uns geforderten die neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffe regeln soll. Seit 2009 liegt ein  Gutachten vor, das Vorschläge für eine Neuregelung der Pflegebedürftigkeitsbegriffe machte, die Schwarz/Gelbe Koalition meinte aber weitere Erkenntnisse  sammeln zu müssen, um letztlich zu den fast gleichen Erkenntnissen wie im ersten Gutachten formuliert zu kommen. Das 2. Pflegestärkungsgesetz ist in Vorbereitung und soll noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden. Die Eckpunkte dafür sind schon fixiert.


 

Zwanzig Jahre gesetzliche Pflegeversicherung.  Unser Autor blickt zurück beschäftigt sich zugleich mit der Gegenwart und der absehbaren Zukunft dieses Teiles der gesetzlichen Sozialversicherung. Dieser Blick ist notwendig, da gerade in die Endphase der Beratungen des Regierungsentwurfes zur Veränderung der Pflegeversicherung eingetreten wird. Die Aussagen des parlamentarischen Pressedienstes mit einem Link zum Download des Entwurfes steht am Ende diese Artíkel wird für die Leser zur Kenntnisnahme bereit.


 Pflege - Auftrag für Gutachten erteilt

Der GKV-Spitzenverband gibt bekannt, dass  dem Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) der Auftrag zur Entwicklungen eines neuen Expertenstandards gegeben wurde. Wir berichteten mit dem Beitrag zur Tagung des VR des Spitzenverbandes der GKV

Die Minireform zur Pflege aus dem Hause Bahr (Gesundheitsministerium) ist nicht nur im Bereich der Oppositionsparteien auf heftige Kritik gestoßen, da die notwendigen über die Beitragszahlung / Versicherungsfragen hinausgehenden Forderungen unberücksichtigt blieben. Dies nicht nur im Bereich der klaren Beschreibung eines neuen Pfegebegriffes. Da ist es nicht verwunderlich, dass aus dem Kreis betroffener Personengruppen eine Petition auf den Weg gebracht wurde. Diese stand im zuständigen Ausschuss zur Diskussion. Nachstehend der Bericht aus dem Petionsausschuss des "Deutsche Bundestag(es)" des parlamentarischen Pressedienstes.


   
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