Krankenkassen üben Druck auf Karten-Verweigerer aus 

Elektronsiche GesundheitskarteUnter dieser Überschrift berichtet die WELT Online über die Einführung der  eGK (elektronischen Gesundheitskarte) bei den Krankenversicherungen. Danach sollen noch hundertausende von Mitgliedern ihre Versicherungskarte noch nicht auf das neue Verfahren der Gesundheitskarte mit Bild des Eigentümers umgestellt haben. Einzelne Kassen (darunter auch DAK u. TK) habein nach Aussage der Onlineredakktion der WELT damit angefangen telefonisch mit den säumigen Mitgliedern Verbindung aufzunehmen um sie zu einer Abgabe des erforderlichen Bildes zu bewegen.

 

Immerhin 5% der rund 70 Millionen  (3.5 Mio) Versicherten haben sich bisher nicht kooparativ gegenüber ihrer Kasse verhalten. Sei es aus Bequemlichkeit oder aufgrund vermuteter datenschutzrechtlicher Bedenken. Dabei hat sich gegenüber der bisherigen Karte kaum etwas verändert. Allein das Bild des Eigentümers ist hinzugekommen. Dies soll vor Mißbrauch der Karte schützen, wie dies in der Vergangenheit in nicht nur seltenen Fällen schon zu Lasten der Versichertengemeinschaft geschehen ist.

Terminsetzung für Einführung eGK

Der Start für alle soll der 1.1.2014 sein. Die Kassen selbst haben im Spitzenverband der GKV schon verlauten lassen, dass sie eine Nachfrist bsi zum 30.09.14 werden setzen müssen. Leider stehen bei der Einführung die Ärzteverbände untätig abseits. Verbinden sie doch - ob berechtigt oder unberechtigt - mit der Einführung der eGK eine vermutete bessere Überwachungstätigkeit ihres Berufsstandes durch die Kassen.

Siehe auch:

Die WELT Krankenkassen üben Druck auf Karten-Verweigerer aus

Die elektronische Gesundheitskarte
Bisherige Krankenversichertenkarte verliert 2014 Gültigkeit (DAK-Gesundheit)

Dem Regierungspraktikanten ins Stammbuch geschrieben

 

 


   
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