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Rentenversicherung

Berichte aus und  über die Deutsche Rentenversicherung / Mitteilungen / Artikel über die gRV /

  • Grundrente: Gesetzentwurf im Bundestag

    Einzelne Abgeordnete, also nicht nur der Abgeordnete Weiß von der CDU/CSU machten sich schon Gedanken darüber ob in Zeiten der Corona-Pandemie ein Gesetz -  wie das über die Grundrente - in die Zeit passt. Nicht zuletzt aufgrund der Kosten, die ein solches Gesetz verursachen würde. Andere, wohl grundsätzliche Gegner eines solchen Gesetzes, verweisen auf die erheblichen verwaltungsmäßigen  Herausforderungen, die es unmöglich machen würde, dass das das Gesetz zum 1.1.2021 inkraft treten kann.
  • Rentenauszahlung trotz Corona-Krise gesichert

    In besonderen Zeiten, wie der z.B. der Pandemie mit dem Corona-Virus (Covid 19) sind selbstverständliche Dinge, wie die Sicherheit die Frage ob die Auszahlung der Renten weiterhin gesichert ist, ein Grund um eine Stellungnahme abzugeben. Aus diesem Grunde hat sich wohl die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in einem Interview gegenüber dem TAGESSPIEGEL geäußert um etwaigigen Ängsten von Rentnern zu begegnen. Neben der Frage zur Sicherheit der Zahlungen gibt Frau Roßbach auch den Hinweis, dass über Fragen der konkreten Auswirkungen des Virus zum Beispiel über die Höhe der Anpassung der Renten im Jahre 2021 keine seriösen Aussagen getätigt werden könnten. Die Rentenerhöung zum 01.07. des Jahres ist auf jeden Fall in keiner Weise berührt.

  • Kurzbewertung des Abschlussberichtes Rentenkommission durch DRV

    logo drv bund
    Die Deutsche Rentenversicherung hat im unmittelbaren Zusammenhang mit der Vorlage des Berichtes der logo start140Kommission "Verlässlicher Generationenvertrag" am 27.03.2020 die nachstehende Stellungnahme abgegeben (Presseerklärung).Die Presseerklärung beschäftigt mit kurzen Ausführungen zu fünf Feststellungen der Kommission. Dabei wird auch auf bisher von uns geforderte Regelungen, wie die Nachhaltigkeitsrücklage oder die Stärkung der Rehabilitation eingegangen. Aber auch aus der Stellungnahme der Rentenversicherung wirddeutlich, dass es dem einfachen Versicherten schwer fallen wird, den Ausführungen der Kommission zu folgen. Dies nicht nur zu den Punkten: Haltelinien und Regelaltersgrenze.
  • Verlässlicher Generationenvertrag - Ergebnis der Arbeit der Kommission

    Verlaesslicher Generationenvertrag

    Im Jahre 2018 konstituierte sich die Kommission „Verlässlicher Generationen Vertrag“ im Auftrag des BMAS mit dem Auftrag einen Bericht bis zum März 2020 vorzulegen.  Fristgerecht wurde der Bericht dem Bundesarbeitsminister, Hubertus Heil (SPD) am 27.03.2020 überreicht. Auch wenn in der Vergangenheit bezweifelt wurde, dass aufgrund der Vorhaben der Bundesregierung im Bereich der Rente (z.B. zum Thema Grundrente) die Kommission noch einen sinnvollen Beitrag würde leisten können.

  • Grundrente kommt - Eckpunkte der Vereinbarung der GroKo

    Die Koalitionsparteien haben sich doch noch auf einen Kompromiss geeinigt. Es wird also wie im Koalitionsvertrag vereinbart eine "Grundrenten"-Regelung geben. Für die Parteien der Opposition ist die Vereinbarung ein zu wenig, für die Abgeordneten, die der Wirtschaft sehr nahe stehen, ist es ein zuviel. Die abschließende Würdigung, der auch von uns begrüßten Regelung der Einführung einer Grundrente, werden wir erst bei Vorlage des Gesetzentwurfs und den Beschluss darüber im Bundestag, vornehmen. Mit der gefundenen Vereinbarung werden auch Änderungen im Bereich der BA und Regelungen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung mit beschlossen. Nachstehend das Papier, das den Beschluss der GroKo wiedergibt.
  • Grundrente: Berücksichtigung der Lebensleistung - Gerechtigkeit

    Ein Vorschlag des Ministers Hubertus Heil, BMAS. Die Absicht: Die Lebensleistung von Geringverdienern zu honorieren.

     

    Der Vorschlag des  Ministers, Hubertus Heil (BMAS) der Altersarmut bei Rentnern mit einer Grundrente zu gegegnen und die Lebensleistung all derjenigen zu honorieren, die 35 und mehr Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben, beherrscht die rentenpolitische Diskussion seit der Veröffentlichung dieser Absicht Anfang des Monats.

    Nicht nur, weil der Vorschlag über die - so die CDU - vereinbarten Absprachen im Koalitionsvertrages hinausgehen, sondern seitens  der Arbeitgeber, weil aus deren Sicht, die  mit der Einführung dieser Grundrente verbundenen Kosten die zukünftigen Generationen zu stark belasten. Richtig ist wohl: Die Arbeitgeber fürchten höhere Beiträge, obwohl doch seitens des Ministers ausgeführt wurde, dass die Kosten nicht von den Beitragszahlern getragen, sondern aus allgemeinen Steuermitteln aufgebracht werden sollen.

  • Befürchten sie im Alter keine aureichende Rente zu erhalten?

    Es ist schon erstaunlich wie ständige Präsenz eines negativ von der Presse belegten Themas in der Öffentlichkeit  dazu führt, dass eine erhebliche Verunsicherung  unter der Bevölkerung Platz greift.
  • Zwischenergebnis Flexirente: Noch kein großer Hit

    Nicht nur die Deutsche Rentenversicherung versucht das Projekt "Flexirente" in der Öffentlichkeit positiv zu verkaufen. So z.B. in einer Stellungnahme der DRV am 06.03.2018  unter Überschrift: "Die sogenannte Flexirente stößt bei den Versicherten in Deutschland auf großes Interesse" mit folgender Aussage
     
  • RV-Leistungs- und Stabilisierungsgesetz ab 01.01.2019 in Kraft

    Das RV-Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetzes, hat am 23. November 2018 den Bundesrat passiert und damit Gesetzeskraft erlangt. Über den Fortgang Gesetzesberatungen berichteten wir unter 08.11.2018 - Rentenpaket II - Pflegeversicherung - Arbeitsmarkt
     
    Nachstehen werden in kurzer Form die wesentlichen Fragen beantwortet (Quelle DRV und BMAS). Dabei wird in groben Zügen auch die immer  - nicht nur in der Presse - auftauchenden Fragen zur Finanzierung dieses Rentenpaketes beantwortet. Ab 01.01.2019 wird das Gesetz also umgesetzt. Die Ausdehnung der bisherigen Gleitzone beginnt mit dem 01.07.2019.
  • Koalition einigt sich auf Rentenpaket zum 01.01.2019

    Die große Koalition hat in Berlin einen Durchbruch bei der Auseinandersetzung über Rente und Arbeitslosenversicherung erzielt. Hauptthema waren Fragen der Rente ab 2019 bis 2025. Bei dem Paket wurden weitgehend die abgesprochenen Regeln des Koalitionsvertrages vereinbart. Das Rentenpaket soll bereits am Mittwoch (30.08.) im Kabinett beschlossen werden.

  • Mütterrente-Regel ist verfassungsgemäß

    (Kassel) Gesetzlich verfasst ist, dass für Kinder, die vor 1992 geboren sind, jeweils zwei Erziehungsjahre angerechnet werden können. Hier hat der Gesetzgeben zwischen Kindern, die vor 1992 und ab 1992 geboren sind unterschieden. Diese Regelung in der "Mütterrente" hat das Bundessozialgericht jetzt als verfassungsgemäß erkannt.
  • Rentnerausweis: Manchmal dauert es länger

    RentnerausweisNicht nur gut  gemeinte Dinge dauern in der Umsetzung häufig länger. Vor allem dann, wenn es so eine segensreiche Institution - wie es der Bundesrechnungshof (BRH) ist - sind, die einer Umsetzung schon im Vorfeld gefasster Beschlüsse der Selbstverwaltung im Wege stehen. Ein kleiner – kostenmäßig vernachlässigbarer – Betrag hat die Prüfer des BRH nach dem Beschluss des Bundesvorstand der DRV veranlasst einen Einspruch zu formulieren.

    Dies, obwohl hier nachweislich, das Selbstverwaltgungsrecht greift und der veranschlagte Betrag zur Verbesserung der Gebrauchsfähigkeit des Rentnerausweises so gering ist, dass es keinen nachvollziehbaren Grund für dieses Zwischengrätschen der Revisoren gab oder gibt. Jetzt allerdings ist die Entscheidung gefallen. Mit der nächsten Rentenanpassungsmitteilung bekommen die Rentner ihren zeitgemäßen Ausweis, der für viele Veranstaltungen insbesondere im kulturellen Bereich zu materiellen Vergünstigungen der Rentner  führt.

    Die Information der DRV nachstehend zur Kenntnis.

  • Schlüsselübergabe an die ZfA in Brandenburg an der Havel

     Herrmann und Petersen R. Herrmann und I. PetersenDie Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) hat ihr neues Dienstgebäude in Brandenburg an der Havel bezogen. Anlässlich der Schlüsselübergabe war neben dem Vorstandsmitglied Hans Werner Veen auch der Vertreterversammlungsvorsitzende Rüdiger Herrmann, beide BfA DRV-Gemeinschaft anwesend. Sie verfolgten interessiert den Akt der Schlüsselübergabe an die Leitung der Dienststelle. Der Pressemitteilung der DRV sind alle Fakten des "Festaktes" zu entnehmen. Eine Anmerkung sei aber im Zusammenhang mit der positiven Darstellung der "Riesterrente" in der Pressemitteilung erlaubt: Die Aussagen des Vorstandsvorsitzenden der DRV-Bund sind aus unserer Sicht anders zu lesen. Erfolg sieht anders aus. Die Riesterrente ist bisher kein Erfolgsmodell. Nicht ohne Grund werden von den 16 Millionen Verträgen mehr als 20% nicht mehr mit Einzahlungen bedient. (Das Bild zeigt den Vorsitzenden der VV zusammen mit Imke Petersen der Leiterin der ZfA)

  • Lesbarkeit der Rentenbescheide vereinfacht

    Die Rentenbescheide in Deutschland werden verständlicher. Das neue Motto lautet: "Erläutern statt berechnen". Was für den Rentner wichtig ist, soll von Ende März an auf zwölf Basisseiten stehen.
  • BDA für Beitragssenkung - Ein Abschied vom antizyklischen Verhalten?

    Die Möglichkeit einer Beitragssenkung in der Rentenversicherung von 18,7 auf 18,6% im Jahre 2018 wird von Seiten des BDA in seiner Presseerklärung vom November des Jahres positiv begrüßt. Viele der vorgebrachten Argumente für eine - wie gesetzlich vorgesehen - Senkung des Beitrages ist hinsichtlich der Auswirkungen richtig.
     
  • 2018 Beitragssatzsenkung und Rentenerhöhung

    Zwei Nachrichten aus dem Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Nicht weitere Nachrichten, wie überall kolportiert, zur vermuteten zukünftigen Altersarmut weiter Bevölkerungskreise in der Zukunft. Nein, es geht um die Frage Beitragssatzhöhe und Rentenerhöhung im Jahre 2018.
  • Bundesvertreterversammlung in Augsburg

    Die Bundesvertreterversammlung am 29.06.2017 fand in Augsburg im Steigenberger Hotel - Drei Mohren statt.  Neben den mündlichen Berichten des Bundesvorstandes und des Direktoriums standen auf der Tagesordnung die Tagesordnungspunkte "Abnahme der Anlage der Jahresrechnung 2015 der Deutschen Rentenversicherung" (Trägerbezogene Aufgaben) und die "Billigung der Anlage zum Geschäftsbericht 2016".
  • Erwerbsminderungsrenten: Verlängerte Zurechnungszeit ab 1.Januar 2018

    Seit längerer Zeit wird über die Erwerbsminderungsrenten diskutiert. Es ging in allen Diskussionen darum, die durchschnittliche Rentenhöhe des Personenkreises der krankheitsbedingt in Rente gehen muss, anzuheben. Ein Notwendigkeit, die von uns seit langem gesehen wird. Mit dem vorgelegten Gesetz wird dem Wunsch vieler Betroffener gefolgt und die Anhebung der Erwerbsminderungsrenten durch eine Ausdehnug der Zurechnungszeit vollzogen. Allerdings soll dies anders als es die BfA DRV-Gemeinschaft sich gewünscht  und auch gefordert hat, erst für Rentenzugänge ab 2018 vollzogen werden.  Die Berücksichtigung der  Bestandsrentner soll - so wird kolportiert-zu teuer sein,  ohne dass die Summe der Mehrkosten für die Berücksichtigung der Altrentner - genannt wird.

     

  • Einheitliches Rentenrecht in Deutschland ab 2025 - Gesetzentwurf liegt vor.

    Nun liegt er also vor. Der Gesetzentwurf der Regierung zum einheitlichen Rentenrecht in Deutschland ab dem Jahre 2025. Die Abstimmung zwischen den Koalitionsfraktionen hat ergeben, dass auch ein Kompromiss zur Finanzierung der Kosten vorgelegt wird. Wie schon berichtet, wird in den ersten Jahren kräftig in die Taschen der Beitragszahler gegriffen. Wir hätten uns gewünscht, dass dieses Gesetz voll aus Steuermitteln finanziert wird. Handelt es sich doch um einigungsbedingte Kosten, die als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Allen, also aus Steuern zu bezahlen sind.
  • Gesetzliche Altersbezüge steigen zum 1. Juli 2017 - West: 1.90% - Ost: 3,59%

    (Berlin-BMAS)·Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steht die Rentenanpassung zum 1. Juli 2017 fest: In Westdeutschland steigt die Rente um 1,90 Prozent, in den neuen Ländern um 3,59 Prozent. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 94,1 Prozent).
     
  • Rentenerhöhung zum 01. Juli 2017

    (Berlin-BMAS)·Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steht die Rentenanpassung zum 1. Juli 2017 fest: In Westdeutschland steigt die Rente um 1,90 Prozent, in den neuen Ländern um 3,59 Prozent. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 94,1 Prozent).
     
  • Änderungen in der Rentenversicherung zum 01. Januar 2017

    Berlin, 28. Dezember 2016

    Zum Jahresbeginn 01. Januar 2017 ergeben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung verschiedene Änderungen, auf die die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hinweist. Nachstehend werden die für die Versicherten wichtigen  Veränderungen aufgezeigt. Über das Inhaltsverzeichnis direkt das Thema ansteuern.


  • Angleichung der Ostrenten - Regierung einigt sich zu Lasten der Beitragszahler

    Bild: Schäuble und Nahles freuen sich über Einigung auf Kosten der BeitragszahlerNahles und Schäuble freuen sich über Einigung zu Lasten der Beitragszahler
     
    Es war das Thema der letzten Wochen. Nicht nur die Weiterentwicklung der gesetzlichen Renten, sondern vor allem die nun seit mehr als 25 Jahren anstehende Gleichbehandlung der Versicherten in Ost und West. Kein einfacher Prozess. Vor allem ein nicht ganz billiger Punkt. Wie sich jetzt herausstellt: Es ist eine Einigung überwiegend zu Lasten der Beitragszahler.
  • Ost- West-Angleichung der Renten fehlfinanziert

    Wir haben uns die Einigung der GroKo in Sachen Ostrentenangleichung noch einmal angesehen und sie sowohl mit den Berechnungen des BMAS und der DRV-Bund verglichen. Dabei ist festzustellen, dass dieser Kompromiss der Regierungsparteien einfach nicht akzeptabel ist, da diese Regelung allein die Beitragszahler belastet, obwohl es sich um eine aus dem Einigungsprozess entstandene gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt. Für solche Aufgaben sind allein Steuermittel einzusetzen.
  • Einigung in der Finanzierung der Angleichung der Ost an die Westrenten erreicht

    Bundestag Sitzungssaal mit Blick in die Kuppel

     

    Mit einer Pressemitteilung unterrichten die Minister/in Nahles und Schäuble die Öffentlichkeit über eine Einigung in der Frage der Anpassung der Ostrenten an die Regelungen der Westrenten. Wie man der Presseerklärung entnehmen kann, ist das Ergebnis nur ein Kompromiss zwischen der Arbeitsministerin Nahles (SPD) und dem Finanzminister Schäuble (CDU) und entspricht damit weder den Aussagen der Ministerin Nahles oder des Ministers Schäuble in der Pressekonferenz, die nach den Verhandlungen in der GroKo getätigt wurden.

  • Nahles: Gesamtkonzept zur Alterssicherung vorgestellt

    adler bund130x
    Berlin, 25.11.2016 .
    Die Koalitionsunterhändler, an der Spitze die Kanzlerin, Frau Merkel, die Arbeitsminis
    terin,Frau Nahles und der Finanzminister, Herr Schäuble, kamen zu dem seit längerem angekündigten Rentengipfel zusammen. Wie man den ersten Informationen entnehmen kann, hat man sich nicht im vollem Umfange geeinigt. Die folgenden Punkte können, da offiziell beschrieben, als verabredet gelten. Der offizielle Text des BMAS wie auch das Video von der Bundespressekonferenz nachstehend:

    Das von Frau Nahles erarbeitete Gesamtkonzept für die Alterssicherung der Zukunft ist dem Artikel beigefügt.

     

  • Flexi-Rentengesetz tritt am 01. Januar 2017 in Kraft

    Flexi-Rentengesetz im Bundestag beschlossen


    bt kuppel innen150x119Der Bundestag hat am 20.10.2016 mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen Gesetzes zur „Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ beschlossen.(18/9787)

    In der Gesetzesbegründung heißt es zu Anfang

  • Rentenreformen im Überblick

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     Die Renten in Deutschland wurden durch nachstehende Reformen in der Vergangenheit (ab 1992) beeinflusst, sowohl  in der Höhe des Rentenniveaus, wie auch ab wann Ansprüche auf Rente  aber auch Rehabilitationmaßnahmen entstehen und bei Reha insbesondere sich die Höhe der Zuwendungen verändert.

     

    Tabellarische Aufstellung





    Rentenreform 1992

    Unter der Regierung Helmut Kohl (CDU/CSU und FDP)

    Rentenanpassung nach Entwicklung der Nettolöhne des Vorjahres (zuvor Bruttolöhne)



    Anhebung der Altersgrenze auf 65 Jahre für Frauen und Männer (zuvor 60 für Frauen und 63 für langjährig beschäftigte Männer)



    Anerkennung von Ausbildungszeigen maximal bis zu 7 Jahren (zuvor 13 Jahre)





    Rentenreform 1997 (Wachstums- und Beschäftigungsförderungsgesetz)

    Unter der Regierung Helmut Kohl (CDU/CSU und FDP)

    Anerkennung von Ausbildungszeiten maximal bis zu 3 Jahren (zuvor 7 Jahre)



    Kürzung des Unterhaltsgelds bei Reha-Maßnahmen und Erhöhung der Zuzahlung





    Rentenreform 1999

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Anhebung der Altersgrenze für Schwerbehinderte auf 63 Jahre (zuvor 60 Jahre)



    Abschaffung der besonderen Rentenregelungen für Frauen und Arbeitslose



    Abschaffung der Rente wegen Berufsunfähigkeit, Einführung der Erwerbsminderungsrente



    Veränderung der Formel zur Rentenberechnung um einen Faktor, der die durchschnittliche Lebenserwartung im Renteneintrittsalter berücksichtigt





    Rentenreform 2000 (Haushaltssanierungsgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Neuregelung der Mini-Jobs, auch in Bezug auf Rentenansprüche



    Rentenanpassung wird in den Jahren 2000 sowie 2001 nach der Entwicklung der Preise statt der Löhne vorgenommen





    Rentenreform 2001 (Altersvermögensergänzungsgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Neugestaltung der Rentenformel, die zu einer dauerhaften Absenkung des Rentenniveaus führt



    Einführung der Riester Rente



    Kürzung der Hinterbliebenenrente bzw. Witwenrente von 60 auf 55 Prozent





    Rentenreform 2002 (Altersvermögensgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Riesterförderung wird eingeführt





    Rentenreform 2002/2003 (Beitragssicherungsgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Begrenzung des Beitragssatzes zur Rentenversicherung auf 19,5 Prozent des Bruttoeinkommens



    Reduzierung der Mindestschwankungsreserve der Deutschen Rentenversicherung



    Weitere Rentenabzüge durch Anpassung bei der Sozialversicherung: Voller Pflegebeitrag für Rentner





    Rentenreform 2005 (Rentenversicherungnachhaltigkeitsgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Einführung des Nachhaltigkeitsfaktors in die Rentenformel und erneute Umstellung auf die Bruttolöhne als Basis der Rentenanpassungen





    Rentenreform 2006 (Alterseinkünftegesetz)

    Unter der Regierung Angela Merkel (CDU und SPD)

    Regelung der langfristigen Vollversteuerung der Rente (ab dem Jahre 2040), bis dahin Jahr für Jahr schrittweise Anhebung des zu versteuernden Anteils der Rente von Neurentnern





    Rentenreform 2007 (Altersgrenzenanpassungsgesetz)

    Unter der Regierung Angela Merkel (CDU und SPD)

    Schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 Jahren auf 67 Jahren im Zeitraum zwischen 2012 und 2025



    Mittelfristige Festschreibung des Beitragssatzes auf 19,9 Prozent





    Rentenreform 2008 (Rentenanpassungsgesetz)

    Unter der Regierung Angela Merkel (CDU und SPD)

    Aussetzen des Riesterfaktors für zwei Jahre 2008 und 2009 mit Nachholung in 2012 und 2013





    Rentenreform 2014

    Unter der Regierung Angela Merkel (CDU und SPD)

    Einführung der Mütterrente für Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren wurden



    Einführung der Rente ab 63 für Arbeitnehmer, die bereits 45 Jahre Rentenbeiträge eingezahlt haben

    Rentenreform 2017
     
    Unter der Regierung Angela Merkel (GroKo zwischen CDU/CSU und SPD)
    Einführung der Flexi-Rente ab 1.1.2017.
    Beschluss über die Anpassung des Ostrentenrechts an das Westrentenrecht bis 2025
    Gesetzgebungsverfahren läuft.
     Rentenreform 2019
     
    Unter der Regierung Angela Merkel (GroKo zwischen CDU/CSU und SPD)
    RV-Leistungs- und Stabilisierungsgesetz 
     ab: 01.01.2019
    Verbesserung der Erwerbsminderungsrenten
    Verbesserte Anrechnung von Kindererziehungszeiten
    Festlegung von Haltelinien für Beitragssatz und Rentenniveau
    Ausweitung der Midi-Jobs ab 01.07.2019
     

  • Flexi-Rente in der parlamentarischen Beratung

    Die Beratungen über ein "Gesetzes zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ (Flexirentengesetz)   ist nach  Kabinettsbeschluss auf dem Weg der parlamentarischen Beratung. Der Entwurf wird als Fraktionsentwurf der GroKo in den Bundestag eingebracht.

  • DRV Bund: Amsinck zur Entwicklung der Riester-Rente

    Bremen, 22. Juni 2016

    Der Vorstandsvorsitzende der DRV-Bund, Christian Amsinck (UVB) stellte in seinem mündlichen Bericht vor der Vertreterversammlung der DRV-Bund in Bremen die Riester-Rente in den Mittelpunkt seines mündlichen Vortrages. Die Zahlen auf der Basis der Zahlen von 2012 sagen noch nichts über die Entwicklung der Riester-Rente für die Zukunft aus. Da die Frage der Entwicklung der Zinsen nicht prognostiziert werden kann. Im Anschluss  an den Redebeitrag des Vorstandsvorsitzenden ging der Fraktionsvorsitzende der BfA DRV-Gemeinschaft, Rüdiger Herrmann auf  dessen Ausführungen ein und beschäftigte zugleich mit aktuellen Themen der anstehenden Gesetzgebung in der Rentenversicherung. 

    Nachstehend der zusammengefasste Beitrag des Vorstandsvorsitzenden und danach die Rede des Fraktionsvorsitzenden der BfA DRV-Gemeinschaft:

  • Ab 2030 droht fast jedem Zweiten eine Armuts-Rente?

    logo drv bundDer Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet über die sich ankündigende Altersarmut für die Rentenjahrgänge ab 2030. Ein Thema, das von der Politik, den Gewerkschaften und Sozialverbänden verstärkt auf die Agenda gesetzt wird und das sicherlich den Bundestags-Wahlkampf für 2017 bestimmen wird. Diese Diskussionen werden vom WDR wie nachstehend in der Presseerklärung der DRV-Bund zusammengefasst aufgegriffen. Die vorgebrachten Argumente der DRV-Bund machen deutlich, dass die Rückschlüsse des WDR auf das zukünftige Rentenniveau in der Tendenz richtig sein mögen, die Wirklichkeit der Einkünfte aufgrund einer nicht gesicherten Datenlage ggf. eines Rentnerhaushaltes nur unvollständig widerspiegeln können.

  • Eckpunktepapier zur sog. Flexi-Rente in DRV-Bund vorgestellt

    Im Rahmen der Vorstandstätigkeit wurden die Mitglieder des Vorstandes der DRV-Bund und des Bundesvorstandes der DRV, die Kollegen Lubinski und Veen über die beabsichtigten Regelungen der sog. Flexi-Rente, einer Vereinbarung zwischen den für dieses Vorhaben Verantwortlichen der Koalition, MdB Schiewerling (CDU) und der MdB Mast (SPD) über ein Eckpunktepapier unterrichtet.

    Wie schon in einem Kurzkommentar auf der Website der mit uns befreundeten Gemeinschaft (DRV-Gemeinschaft.de (Flexi Rente soll doch noch kommen) dargestellt, stellt sich in der Tat heraus, dass dieses Vorhaben des stufenweisen Ausstiegs aus dem Arbeitsleben in den Eckpunkten erkennen lässt, dass es hier in der Tat – um es vorsichtig zu sagen – dem ersten Anschein nach, um ein nicht ausgereiftes Vorhaben handelt.

  • Rente ab 63

    Vom 1. Juli 2014 an können Versicherte nach 45 Jahren Beitragszahlung schon mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Wir haben nachstehend die wichtigsten Fragen und Antworten zur Rente mit 63 niedergeschrieben.


  • DRV Infos Allgemeine Nachrichten

     Nachrichten aus der Rentenversicherung / Entscheidungen / Stellungnahmen /

   
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