Rentenversicherung

Berichte aus und  über die Deutsche Rentenversicherung / Mitteilungen / Artikel über die gRV /

  • BDA für Beitragssenkung - Ein Abschied vom antizyklischen Verhalten?

    Die Möglichkeit einer Beitragssenkung in der Rentenversicherung von 18,7 auf 18,6% im Jahre 2018 wird von Seiten des BDA in seiner Presseerklärung vom November des Jahres positiv begrüßt. Viele der vorgebrachten Argumente für eine - wie gesetzlich vorgesehen - Senkung des Beitrages ist hinsichtlich der Auswirkungen richtig.
     
  • 2018 Beitragssatzsenkung und Rentenerhöhung

    Zwei Nachrichten aus dem Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Nicht weitere Nachrichten, wie überall kolportiert, zur vermuteten zukünftigen Altersarmut weiter Bevölkerungskreise in der Zukunft. Nein, es geht um die Frage Beitragssatzhöhe und Rentenerhöhung im Jahre 2018.
  • Bundesvertreterversammlung in Augsburg

    Die Bundesvertreterversammlung am 29.06.2017 fand in Augsburg im Steigenberger Hotel - Drei Mohren statt.  Neben den mündlichen Berichten des Bundesvorstandes und des Direktoriums standen auf der Tagesordnung die Tagesordnungspunkte "Abnahme der Anlage der Jahresrechnung 2015 der Deutschen Rentenversicherung" (Trägerbezogene Aufgaben) und die "Billigung der Anlage zum Geschäftsbericht 2016".
  • Erwerbsminderungsrenten: Verlängerte Zurechnungszeit ab 1.Januar 2018

    Seit längerer Zeit wird über die Erwerbsminderungsrenten diskutiert. Es ging in allen Diskussionen darum, die durchschnittliche Rentenhöhe des Personenkreises der krankheitsbedingt in Rente gehen muss, anzuheben. Ein Notwendigkeit, die von uns seit langem gesehen wird. Mit dem vorgelegten Gesetz wird dem Wunsch vieler Betroffener gefolgt und die Anhebung der Erwerbsminderungsrenten durch eine Ausdehnug der Zurechnungszeit vollzogen. Allerdings soll dies anders als es die BfA DRV-Gemeinschaft sich gewünscht  und auch gefordert hat, erst für Rentenzugänge ab 2018 vollzogen werden.  Die Berücksichtigung der  Bestandsrentner soll - so wird kolportiert-zu teuer sein,  ohne dass die Summe der Mehrkosten für die Berücksichtigung der Altrentner - genannt wird.

     

  • Einheitliches Rentenrecht in Deutschland ab 2025 - Gesetzentwurf liegt vor.

    Nun liegt er also vor. Der Gesetzentwurf der Regierung zum einheitlichen Rentenrecht in Deutschland ab dem Jahre 2025. Die Abstimmung zwischen den Koalitionsfraktionen hat ergeben, dass auch ein Kompromiss zur Finanzierung der Kosten vorgelegt wird. Wie schon berichtet, wird in den ersten Jahren kräftig in die Taschen der Beitragszahler gegriffen. Wir hätten uns gewünscht, dass dieses Gesetz voll aus Steuermitteln finanziert wird. Handelt es sich doch um einigungsbedingte Kosten, die als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Allen, also aus Steuern zu bezahlen sind.
  • Gesetzliche Altersbezüge steigen zum 1. Juli 2017 - West: 1.90% - Ost: 3,59%

    (Berlin-BMAS)·Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steht die Rentenanpassung zum 1. Juli 2017 fest: In Westdeutschland steigt die Rente um 1,90 Prozent, in den neuen Ländern um 3,59 Prozent. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 94,1 Prozent).
     
  • Änderungen in der Rentenversicherung zum 01. Januar 2017

    Berlin, 28. Dezember 2016

    Zum Jahresbeginn 01. Januar 2017 ergeben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung verschiedene Änderungen, auf die die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hinweist. Nachstehend werden die für die Versicherten wichtigen  Veränderungen aufgezeigt. Über das Inhaltsverzeichnis direkt das Thema ansteuern.


  • Angleichung der Ostrenten - Regierung einigt sich zu Lasten der Beitragszahler

    Bild: Schäuble und Nahles freuen sich über Einigung auf Kosten der BeitragszahlerNahles und Schäuble freuen sich über Einigung zu Lasten der Beitragszahler
     
    Es war das Thema der letzten Wochen. Nicht nur die Weiterentwicklung der gesetzlichen Renten, sondern vor allem die nun seit mehr als 25 Jahren anstehende Gleichbehandlung der Versicherten in Ost und West. Kein einfacher Prozess. Vor allem ein nicht ganz billiger Punkt. Wie sich jetzt herausstellt: Es ist eine Einigung überwiegend zu Lasten der Beitragszahler.
  • Ost- West-Angleichung der Renten fehlfinanziert

    Wir haben uns die Einigung der GroKo in Sachen Ostrentenangleichung noch einmal angesehen und sie sowohl mit den Berechnungen des BMAS und der DRV-Bund verglichen. Dabei ist festzustellen, dass dieser Kompromiss der Regierungsparteien einfach nicht akzeptabel ist, da diese Regelung allein die Beitragszahler belastet, obwohl es sich um eine aus dem Einigungsprozess entstandene gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt. Für solche Aufgaben sind allein Steuermittel einzusetzen.
  • Einigung in der Finanzierung der Angleichung der Ost an die Westrenten erreicht

    Bundestag Sitzungssaal mit Blick in die Kuppel

     

    Mit einer Pressemitteilung unterrichten die Minister/in Nahles und Schäuble die Öffentlichkeit über eine Einigung in der Frage der Anpassung der Ostrenten an die Regelungen der Westrenten. Wie man der Presseerklärung entnehmen kann, ist das Ergebnis nur ein Kompromiss zwischen der Arbeitsministerin Nahles (SPD) und dem Finanzminister Schäuble (CDU) und entspricht damit weder den Aussagen der Ministerin Nahles oder des Ministers Schäuble in der Pressekonferenz, die nach den Verhandlungen in der GroKo getätigt wurden.

  • Nahles: Gesamtkonzept zur Alterssicherung vorgestellt

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    Berlin, 25.11.2016 .
    Die Koalitionsunterhändler, an der Spitze die Kanzlerin, Frau Merkel, die Arbeitsminis
    terin,Frau Nahles und der Finanzminister, Herr Schäuble, kamen zu dem seit längerem angekündigten Rentengipfel zusammen. Wie man den ersten Informationen entnehmen kann, hat man sich nicht im vollem Umfange geeinigt. Die folgenden Punkte können, da offiziell beschrieben, als verabredet gelten. Der offizielle Text des BMAS wie auch das Video von der Bundespressekonferenz nachstehend:

    Das von Frau Nahles erarbeitete Gesamtkonzept für die Alterssicherung der Zukunft ist dem Artikel beigefügt.

     

  • Flexi-Rentengesetz tritt am 01. Januar 2017 in Kraft

    Flexi-Rentengesetz im Bundestag beschlossen


    bt kuppel innen150x119Der Bundestag hat am 20.10.2016 mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen Gesetzes zur „Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ beschlossen.(18/9787)

    In der Gesetzesbegründung heißt es zu Anfang

  • Rentenreformen im Überblick

     Die Renten in Deutschland wurden durch nachstehende Reformen in der Vergangenheit (ab 1992) beeinflusst, sowohl  in der Höhe des Rentenniveaus, wie auch ab wann Ansprüche auf Rente  aber auch Rehabilitationmaßnahmen entstehen und bei Reha insbesondere sich die Höhe der Zuwendungen verändert.

     

    Tabellarische Aufstellung





    Rentenreform 1992

    Unter der Regierung Helmut Kohl (CDU/CSU und FDP)

    Rentenanpassung nach Entwicklung der Nettolöhne des Vorjahres (zuvor Bruttolöhne)



    Anhebung der Altersgrenze auf 65 Jahre für Frauen und Männer (zuvor 60 für Frauen und 63 für langjährig beschäftigte Männer)



    Anerkennung von Ausbildungszeigen maximal bis zu 7 Jahren (zuvor 13 Jahre)





    Rentenreform 1997 (Wachstums- und Beschäftigungsförderungsgesetz)

    Unter der Regierung Helmut Kohl (CDU/CSU und FDP)

    Anerkennung von Ausbildungszeiten maximal bis zu 3 Jahren (zuvor 7 Jahre)



    Kürzung des Unterhaltsgelds bei Reha-Maßnahmen und Erhöhung der Zuzahlung





    Rentenreform 1999

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Anhebung der Altersgrenze für Schwerbehinderte auf 63 Jahre (zuvor 60 Jahre)



    Abschaffung der besonderen Rentenregelungen für Frauen und Arbeitslose



    Abschaffung der Rente wegen Berufsunfähigkeit, Einführung der Erwerbsminderungsrente



    Veränderung der Formel zur Rentenberechnung um einen Faktor, der die durchschnittliche Lebenserwartung im Renteneintrittsalter berücksichtigt





    Rentenreform 2000 (Haushaltssanierungsgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Neuregelung der Mini-Jobs, auch in Bezug auf Rentenansprüche



    Rentenanpassung wird in den Jahren 2000 sowie 2001 nach der Entwicklung der Preise statt der Löhne vorgenommen





    Rentenreform 2001 (Altersvermögensergänzungsgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Neugestaltung der Rentenformel, die zu einer dauerhaften Absenkung des Rentenniveaus führt



    Einführung der Riester Rente



    Kürzung der Hinterbliebenenrente bzw. Witwenrente von 60 auf 55 Prozent





    Rentenreform 2002 (Altersvermögensgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Riesterförderung wird eingeführt





    Rentenreform 2002/2003 (Beitragssicherungsgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Begrenzung des Beitragssatzes zur Rentenversicherung auf 19,5 Prozent des Bruttoeinkommens



    Reduzierung der Mindestschwankungsreserve der Deutschen Rentenversicherung



    Weitere Rentenabzüge durch Anpassung bei der Sozialversicherung: Voller Pflegebeitrag für Rentner





    Rentenreform 2005 (Rentenversicherungnachhaltigkeitsgesetz)

    Unter der Regierung Gerhard Schröder (SPD und Grüne)

    Einführung des Nachhaltigkeitsfaktors in die Rentenformel und erneute Umstellung auf die Bruttolöhne als Basis der Rentenanpassungen





    Rentenreform 2006 (Alterseinkünftegesetz)

    Unter der Regierung Angela Merkel (CDU und SPD)

    Regelung der langfristigen Vollversteuerung der Rente (ab dem Jahre 2040), bis dahin Jahr für Jahr schrittweise Anhebung des zu versteuernden Anteils der Rente von Neurentnern





    Rentenreform 2007 (Altersgrenzenanpassungsgesetz)

    Unter der Regierung Angela Merkel (CDU und SPD)

    Schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 Jahren auf 67 Jahren im Zeitraum zwischen 2012 und 2025



    Mittelfristige Festschreibung des Beitragssatzes auf 19,9 Prozent





    Rentenreform 2008 (Rentenanpassungsgesetz)

    Unter der Regierung Angela Merkel (CDU und SPD)

    Aussetzen des Riesterfaktors für zwei Jahre 2008 und 2009 mit Nachholung in 2012 und 2013





    Rentenreform 2014

    Unter der Regierung Angela Merkel (CDU und SPD)

    Einführung der Mütterrente für Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren wurden



    Einführung der Rente ab 63 für Arbeitnehmer, die bereits 45 Jahre Rentenbeiträge eingezahlt haben

    Rentenreform 2017
     
    Unter der Regierung Angela Merkel (GroKo zwischen CDU/CSU und SPD)
    Einführung der Flexi-Rente ab 1.1.2017.
    Beschluss über die Anpassung des Ostrentenrechts an das Westrentenrecht bis 2025
    Gesetzgebungsverfahren läuft.
       

  • Flexi-Rente in der parlamentarischen Beratung

    Die Beratungen über ein "Gesetzes zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“ (Flexirentengesetz)   ist nach  Kabinettsbeschluss auf dem Weg der parlamentarischen Beratung. Der Entwurf wird als Fraktionsentwurf der GroKo in den Bundestag eingebracht.

  • DRV Bund: Amsinck zur Entwicklung der Riester-Rente

    Bremen, 22. Juni 2016

    Der Vorstandsvorsitzende der DRV-Bund, Christian Amsinck (UVB) stellte in seinem mündlichen Bericht vor der Vertreterversammlung der DRV-Bund in Bremen die Riester-Rente in den Mittelpunkt seines mündlichen Vortrages. Die Zahlen auf der Basis der Zahlen von 2012 sagen noch nichts über die Entwicklung der Riester-Rente für die Zukunft aus. Da die Frage der Entwicklung der Zinsen nicht prognostiziert werden kann. Im Anschluss  an den Redebeitrag des Vorstandsvorsitzenden ging der Fraktionsvorsitzende der BfA DRV-Gemeinschaft, Rüdiger Herrmann auf  dessen Ausführungen ein und beschäftigte zugleich mit aktuellen Themen der anstehenden Gesetzgebung in der Rentenversicherung. 

    Nachstehend der zusammengefasste Beitrag des Vorstandsvorsitzenden und danach die Rede des Fraktionsvorsitzenden der BfA DRV-Gemeinschaft:

  • Ab 2030 droht fast jedem Zweiten eine Armuts-Rente?

    logo drv bundDer Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet über die sich ankündigende Altersarmut für die Rentenjahrgänge ab 2030. Ein Thema, das von der Politik, den Gewerkschaften und Sozialverbänden verstärkt auf die Agenda gesetzt wird und das sicherlich den Bundestags-Wahlkampf für 2017 bestimmen wird. Diese Diskussionen werden vom WDR wie nachstehend in der Presseerklärung der DRV-Bund zusammengefasst aufgegriffen. Die vorgebrachten Argumente der DRV-Bund machen deutlich, dass die Rückschlüsse des WDR auf das zukünftige Rentenniveau in der Tendenz richtig sein mögen, die Wirklichkeit der Einkünfte aufgrund einer nicht gesicherten Datenlage ggf. eines Rentnerhaushaltes nur unvollständig widerspiegeln können.

  • Eckpunktepapier zur sog. Flexi-Rente in DRV-Bund vorgestellt

    Im Rahmen der Vorstandstätigkeit wurden die Mitglieder des Vorstandes der DRV-Bund und des Bundesvorstandes der DRV, die Kollegen Lubinski und Veen über die beabsichtigten Regelungen der sog. Flexi-Rente, einer Vereinbarung zwischen den für dieses Vorhaben Verantwortlichen der Koalition, MdB Schiewerling (CDU) und der MdB Mast (SPD) über ein Eckpunktepapier unterrichtet.

    Wie schon in einem Kurzkommentar auf der Website der mit uns befreundeten Gemeinschaft (DRV-Gemeinschaft.de (Flexi Rente soll doch noch kommen) dargestellt, stellt sich in der Tat heraus, dass dieses Vorhaben des stufenweisen Ausstiegs aus dem Arbeitsleben in den Eckpunkten erkennen lässt, dass es hier in der Tat – um es vorsichtig zu sagen – dem ersten Anschein nach, um ein nicht ausgereiftes Vorhaben handelt.

   
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